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Hintergrund
Das erste Fahrscheinsystem kam bereits 1990 zum Einsatz und wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Der lange Einsatz in der Praxis und die umfangreichen Erfahrungen der Loster GmbH im Bereich mobiler Datenerfassungsgeräte machen MobiFaS heute zu einer ausgereiften Anwendung. Seit seiner Konzeption und ersten Inbetriebnahme hat das Fahrscheinsystem drei wichtige Entwicklungsschritte durchlaufen, die im folgenden kurz skizziert werden.

FDE-02


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Bereits 1990 wurde ein erstes System auf der Bais eines kompakten Computers mit integriertem Streifendrucker entwickelt und von Kunden eingesetzt. Der Computer verfügte zu dieser Zeit schon über ein berührungsempfidliches LCD. Versuche zeigten, dass dieses Konzept durch eine strenge Bedienerführung Eingaben schnell und übersichtlich gestaltete und dabei Bedienungsfehler vermied.

Die Hardware baute damals auf einem Z80 Prozessor mit 64kByte (!) RAM Speicher auf. Für heutige Begriffe ist das sehr wenig, jedoch konnte bereits damals ein Datenbankprogramm die Verwaltung der Stammdaten übernehmen. Als Betriebssystem wurde CP/M verwendet, ein Vorläufer des durch IBM(c) PCs eingeführten MS-DOS(c). Die Übertragung der Daten erfolgte über einen Kabelanschluss an Auswertungs-PCs.

Die Planung und Modellierung der Datenbank erfolgte nach den Reglen eines strukturierten Entity Relationship-Modells (SER), was zu sehr stabilen und übersichtlichen Datenstrukturen führt. Die Programmierung erfolgte in der Hochsprache C. Dieses System wurde in den folgenden Jahren weiter entwickelt und bildet bis heute die Basis auch für das MobiFaS.

Der Systemprospekt des FDE-02 zeigt übersichtlich das noch heute zugrundeliegende Konzept. (download fde-02.pdf, 689 kB)

MEFAS 2000


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Mitte der 90er Jahre wurden die Anforderungen vor allem auch an die Datenmengen größer. Das System wurde auf einen PC kompatiblen Mobilcomputer "TouchPC" portiert, das unter einem PC kompatiblen Betriebssystem lief. Mit diesen Geräten wurden etwa 200 Busse und Verkaufsstellen ausgestattet.

Das Gerät verfügte bereits über Speicherkarten zum Übertragen der Daten. Eine Übernahme neuer Linien und Tarife zu einem bestimmten Stichtag wurde dadurch komfortabel möglich. Der Datenaustausch erfolgte über diese Speicherkarten oder über eine Kabelverbindung zu einem Auswertungs-PC.

Als Drucker wurden erstmalig auch externe Belegdrucker eingesetzt, wie sie von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Das interne Druckwerk diente mobilen Anwendungen.

Im Prospekt des MEFAS 2000 finden sich zahlreiche Details, welche die Erweiterungen beschreiben die im wesentlichen auch in das aktuelle System übernommen wurden. (download mefas-2000.pdf, 515 kB)

MobiFaS


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Als um das Jahr 2000 kleine "Pocket PCs" am Markt erschienen wurden diese als Plattform für eine weitere Portierung der Software gewählt.

Objekt orientierte Module sowie eine leistungsfähigere Datenbanksoftware wurden integriert. Die Eigenschaften der Geräte erweitern die Anwendungsmöglichkeiten erheblich. Der verfügbare Speicher scheint für diese Aufgaben unbegrenzt groß. In letzter Zeit kamen auch besonders robuste Geräte auf den Markt, was den Anwendungsbereich weiter erhöht.

Externe, z. T. sehr schnelle Belegdrucker sind auch mit Abschneidefunktion erhältlich. Für den Mobilen Einsatz bieten sich kleine akkubetriebene Drucker zur Befestigung am Gürtel an.

Beibehalten wurde das offene Konzept, die übersichtliche Datenbank und eine weitgehende Konfigurierbarkeit was für die Zukunftssicherheit wesentlich ist.

Das Bild zeigt einen der ersten PDAs, auf den das Programm portiert wurde. 

 
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